Aktuell
Neue Veröffentlichung zur Einbeziehung anthropogener Belastungen in die Ökosystemrechnung
Belastungen wie Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung und invasive gebietsfremde Arten gelten weithin als Hauptursachen für den Verlust der biologischen Vielfalt, werden jedoch nicht systematisch in die Rahmenwerke der Ökosystemrechnung einbezogen.
Neuer Artikel in One Ecosystem über den Zusammenhang zwischen dem Zustand von Ökosystemen und Ökosystemleistungen
Ökosystemleistungen hängen grundlegend vom Zustand des Ökosystems ab, dennoch stützen sich viele Bewertungen nach wie vor in erster Linie auf die Landbedeckung als Indikator für die Funktionsweise des Ökosystems. In dieser aktuellen systematischen Übersicht haben wir 128 wissenschaftliche Studien analysiert, um zu untersuchen, wie Indikatoren für den Zustand von Ökosystemen derzeit mit Bewertungen von Ökosystemleistungen verknüpft sind.
Stresstests für Naturschutzstrategien unter unsicheren zukünftigen sozioökologischen Veränderungen zeigen, welche Ansätze die zukünftige Bereitstellung von Ökosystemleistungen am besten schützen.
Die Naturschutzplanung basiert oft auf statischen Sichtweisen der heutigen Landschaften. Unsere Forschung zeigt, wie Simulationsmodelle für zukünftige Szenarien adaptive Strategien leiten und Synergien zwischen konkurrierenden Naturschutzzielen aufzeigen können.
Ein disaggregiertes Modell des städtischen Landnutzungswandels zeigt, wie sich Siedlungen ausbreiten und verändern
Lokale funktionale Verdichtungen können weitreichende regionale Effekte auslösen, und hochauflösende Modelle machen diese übergeordneten Muster sichtbar.
Neuer Artikel in Journal of Insect Conservation: Passives akustisches Monitoring von Heuschrecken im Agroforst
Die Biodiversität steht in vielen landwirtschaftlich genutzten Regionen unter starkem Druck, und zahlreiche Arten sind in der Schweiz gefährdet – darunter auch rund 40 % der Heuschreckenarten.
Entwicklung gemeinsamer und gewünschter räumlicher Energievisionen
Unser neuer Artikel «Integrated participatory visioning for a shared and desired spatial energy future» in European Planning Studies untersucht, wie partizipative Visionsprozesse wünschenswerte räumliche Entwicklungen und gesellschaftliche Transformationen, wie etwa die Energiewende, unterstützen können.
Das Bauen ausserhalb von Bauzonen hat erhebliche Auswirkungen auf die visuelle Qualität unserer Landschaften.
Das Bauen ausserhalb der Bauzonen hat einen erheblichen Einfluss auf die visuelle Qualität unserer Landschaften.In unserem Artikel „Visual exposure to buildings in Switzerland: spatial patterns and changes over six decades“, veröffentlicht in Scientific Reports, gehen wir genau dieser Frage nach.
Stadtwasserprojekte müssen Landschaftsarchitekt:innen einbeziehen
Unser neuer Artikel, veröffentlicht in Nature Water, zeigt anhand von Erfahrungen in Madagaskar, dass Landschaftsarchitekt:innen Präzisionsmodellierung und vernakuläre Intelligenz nutzen können, um widerstandsfähige und kulturell verankerte Lösungen gegen Überschwemmungen zu entwickeln.
Globale Ausweitung der ökologischen Auswirkungen des asserstädtischen Strassenverkehrs
Unsere neue Studie in Nature Sustainability deckt die wachsende globale
Ausbreitung des ausserstädtischen Strassenverkehrs und seine
ökologischen Auswirkungen auf.
The pluralistic natural capital values of a tropical city
Wir haben es endlich geschafft! Unsere Synthese des grossen NatCap-Projekts in Singapur wurde in Ecosystem Services veröffentlicht und stellt das umfassendstes Natural Capital Assessment dar, welches je in einem tropischen urbanen Kontext durchgeführt wurde.
Aligning spatiotemporal supply and demand of Nature's Contribution to People (NCPs) for sustainable resource management
Räumliche und zeitliche Disparitäten zwischen Angebot und Nachfrage von NCPs sind für Gemeinden eine erhebliche Herausforderung. Eine Analyse ihrer Entwicklung über mehrere Jahrzehnte hinweg zeigt Muster, gemeinsame Risiken und Chancen für eine koordinierte Steuerung auf.
Vier erfolgreiche Dissertationen
In den vergangenen drei Monaten haben vier PLUS-Doktorierende ihre Dissertationen erfolgreich verteidigt, in denen sie die Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen theoretischen und methodischen Ansätzen untersucht haben.
PLUS kehrt für die jährliche Schreibwoche ins sonnige Saastal zurück
Nach zwei Jahren in Österreich kehrte PLUS für die 8. Schreibwoche ins schöne Saastal im Wallis zurück.
Neuer Artikel in Ecological Indicators: Auf dem Weg zu einem standardisierten Monitoring des Ökosystemzustands
Die systematische Überwachung der Gesundheit und Qualität von Ökosystemen ist entscheidend für wirksamen Naturschutz und Wiederherstellung. Dennoch sind die Ansätze zur Bewertung des Ökosystemzustands vielfältig und oft nur schwer vergleichbar.
Venice Biennale: Designing resilient urban landscapes for Antananarivo
Die endgültigen Landschaftsentwürfe, die das Ergebnis eines fünfjährigen Projekts des Future Cities Lab Global sind, werden bis zum 23. November dieses Jahres in Venedig ausgestellt.
Neuer Artikel in Agricultural and Food Economics journal: Do animals increase the productivity of Swiss farms?
Die Forschung wertete eine Datenbank mit 2500 Schweizer Bauernhöfen aus und verglich die Produktivität von Betrieben mit und ohne Nutztiere, wobei...
In Memoriam Prof. Dr. Jakob Maurer
Die ETH Zürich nimmt Abschied von Prof. Dr. Jakob Maurer Er verstarb am 30. Mai 2025 in seinem 96. Lebensjahr.
Neuer Artikel in Nature Cities – Emotionen überwiegen kognitive Bewertungen bei Wohnortpräferenz
Das stadtnahe Wachstum verändert ländliche Gebiete und schafft neue Herausforderungen. Anhand von immersiven Experimenten zeigt diese Studie, dass emotionale Reaktionen gegenüber kognitiven Bewertungen dominieren, wobei die Menschen bei ihrer Wohnortwahl städtische und ländliche Gebiete gegenüber peri-urbane Gebieten bevorzugen.
Neuer Artikel in Renewable Energy: GIS-based analysis for identifying priority regions and developing renewable energy in post-war Ukraine
Die Forschung bewertet das technische Potenzial von Solar- und Windenergie unter Einbeziehung von Umwelt-, sozialen und technischen Faktoren, um prioritäre Regionen für den Ausbau erneuerbarer Energien zu bestimmen. Erstmals in der Ukraine wird das Potenzial erneuerbarer Energien mithilfe einer räumlichen Analyse im Detail ermittelt.